Ein Zentrum für Pferdegesundheit und Reitkultur, Pferd und Reiter
Das ehemalige "Team Lilienhof, Pferdegesundheit und Reitkultur" wurde im Jahr 2008 in "CENTRO HIPICO, Pferdegesundheit und Reitkultur" umbenannt, mehr dazu hier.
Wo steht die Reitkunst und Ihre Vertreter?
Der aufmerksame Reitbegeisterte (und hoffentlich Pferdewohl Interessierte) wird die aktuellen Geschehnisses und Entwicklungen in der Reiterszene verfolgen. Egal ob Rollkur, FN Stellungnahme, diverse Initiativen bemühter Vertreter der reitenden und nicht reitenden Liga, sie allen bemühen sich um ein dem Pferdewohl gerechtes Verständnis von "Reiten" bzw. "Reitkunst" (alleine diese Diversifizierung ist schon polarisierend).
Dieser Link zum nachdenklichen Lesen ist nun die kritische Auseinandersetzung der "Hohen Hand" Philippe Karls mit den anatomischen "Fingern" in der Wunde von Hrn. Dr. Heuschmann gewidmet.
Wir führen hierzu einige "klassischen" Quellen an - kein Anspruch auf Vollständigkeit!
Anja Beran - Stiftung Anja Beran zur "Bewahrung der klassischen Reitkunst"; Buch- und DVD/Film Autorin "Aus Respekt!"
Marc de Broissia - Reitausbildung nach den Lehren der klassischen Reitmeister, Disziplin, Ruhe und Geduld; Leitspruch (laut Homepage): "...Stelle Dich mit wenig zufrieden, wiederhole oft und lobe viel..."
Richard Hinrichs - bekannter deutscher Barockreiter; Reiten mit feinen Hilfen, Ausbildung zur klassisch-barocken Reiterei; Buchautor
Philippe Karl - französischer Reitmeister, Meister der klassischen Ausbildung nach franz. Vorbild; Gründer der Schule der "Légèreté"; öffentlicher Kritiker des aktuellen Dressursports; Buchautor
Manolo Oliva - Schüler in Jerez; bekannt vorallem durch seine Kurse zur Doma Vaquera, Doma Classica und seinen Auftritten bei der Apassionata, Bundestrainer der dt. "Working Equitation" Nationalmannschaft
Nuno Oliveira - grosser Ècuyer des letzten Jahrhunderts; seine Schriften wirken bis heute und stellen jeden Pferde- und Reitkunstbegierigen jedesmal erneut auf die Probe; "...Das Mittelmaß hat an der Liebe keinen Anteil. Und ohne Liebe kann man kein Kunstwerk schaffen...".
Fritz Stahlecker - Entwickler der "HSH (Hand-Sattel-Hand) Methode", dt. Ausbildner inspiriert durch die romanische Reitkunst, vorallem vom Ideal der franz. "Légèreté", steht für feine(re)s Reiten und für gewaltfreie Ausbildungsmethoden
Nuno Oliveira spricht zu uns
"Zahlreiche Jahre der Praxis aber auch des Nachdenkens haben mir zu der Gewißheit gebracht, daß einzig ein Vorgehen ohne ständige Kraftanwendung seitens des Reiters Pferde hervorbringt, die Gefallen an der Arbeit finden und doch gehorsam sind. Ich habe den an Dressur interessierten Reitern eine Vorstellung vom Trachten nach Leichtheit zu vermitteln versucht, jener Leichtheit, der stets die Hauptsorge der großen Ecuyers gegolten hat, welche die Reitkunst durch ihre Erfahrungen und ihre Lehre bereichert haben. Deren jeder hat in den von ihnen auf uns überkommenen Schriftwerken als erstes das Bemühen um Leichtheit und Zartheit im Einsatz der Hilfen in den Vordergrund gestellt. Leider ist dieser Begriff heutzutage ein wenig in Vergessenheit geraten..." (aus Klassische Grundsätze der Kunst Pferde auszubilden; Nuno Oliveira; 1983).
Projekt „Pferdegesundheit und Reitkultur“
Das Zentrum wurde im Jahr 2004 mit dem Ziel gegründet, pferdegerechtes Reiten interessierten Pferdebsitzern näher zu bringen. Bekannte Trainer und Spezialisten sowie Tierärzte arbeiten an einer gemeinsamen Idee: die Kommunikation mit und die Gesunderhaltung unserer Pferde!

Die Zusammenarbeit basiert auf dem Wunsch der ganzheitlichen Gesunderhaltung des Pferdes und stützt sich auf drei thematische Säulen:
1. Die Therapie der natürlichen Schiefe des Pferdes 2. Anatomisch richtiges Reiten und die feine Pferdearbeit durch und mit Methoden und Wissen der klassischen Reitkunst (der alten und neuen Meister) 3. Alternative Heilmethoden
Die Kooperation mit Tierärzten soll der ganzheitlichen Betreuung rekonvaleszenter Pferde dienen. Zusätzlich werden laufend Seminare durchgeführt, in welchen dem interessierten Pferdebesitzer und Reiter die Grundzüge der Anatomie und Biomechanik des Pferdes nähergebracht werden.
Weitere Seminarschwerpunkte sind die Anatomie in Bewegung (anatomisch richtiges Reiten), die Gymnastizierung des Pferdes sowie Harmonie und Balance zwischen Reiter und Pferd. Nicht nur die Gesundheit, sondern vor allem das Wohlbefinden des Pferdes sind uns ein Anliegen. Daneben sollen die Information und Weiterbildung des Reiters ein „pferdegerechtes Reiten“ ermöglichen.
Das Wissen der alten Meister bildet die Grundlage der Ausbildung. Das richtige Gymnastizieren unter Berücksichtigung der Statik und Biomechanik ist unverzichtbar für ein psychisch und physisch gesundes Pferd. Es gilt die Elastizität und Balance zu verbessern und die Gelenke durch eine stabil aufgebaute Muskulatur zu entlasten.
Egal ob Freizeit-, Dressur-, Western- oder Rennpferd, ein Muskelaufbau durch richtige Gymnastik ist für alle Pferde und Rassen notwendig.
Aufgrund der natürlichen Schiefe des Pferdes wird der Bewegungsapparat ungleichmäßig belastet. Wird das Pferd nicht gerade gerichtet, verstärkt man die einseitige Überlastung, Probleme wie Verwerfen im Genick, steifer Hals, hart in der Hand, Rückenprobleme, Lahmheiten, schlechte Rittigkeit und Abnützungserscheinungen sind die Folgen. Diese Zusammenhänge können veterinärmedizinisch erklärt und begründet werden.
Die alternativmedizinische Untersuchung und Behandlung der Pferde umfasst ein weites Spektrum (Traditionell chinesische Medizin, Osteopathie, Physiotherapie, Homöopathie) und dient sowohl der Vorbeugung wie der Therapie der Pferde.
Mehr Informationen erhalten Sie unter info@centrohipico.at.
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