In eigener Sache
Mit Urteil vom 13.7.07 zu GZ 5C 108/07p und Bestätigung des Urteils am 21.4.08 begehrt Hr. Preineder die Unterlassung der Namensverwendung "Lilienhof". Das ehemalige Team Lilienhof weist darauf hin, daß wir mit dem Hof des Hrn. Preineder in keiner Weise in Verbindung standen und stehen und uns ausdrücklich vom Lilienhof des Hrn. Preineder distanzieren und dieser in keinem Zusammenhang mit unseren Leistungs-, Qualitäts- und damit Angebotsstandards stehen!
Ein Zentrum für Pferdegesundheit und Reitkultur, Pferd und Reiter
Time is the Best Investment
"Some people have a tendency to pay a good deal of money to get things done for them with their horses, but the investment they don´t seem to make is in terms of time, and putting that time in with thier horse. This is important to the horse. It´s going to take most people quite a lot of time to learn how to apply feel once they do unterstand it, because there´s so many little things that you do with a horse to get the right thing happening. You pretty well have to be on the horse to feel all those little things..." (aus True Horsemanship through Feel; Bill Dorrance & Leslie Desmond; 1999).
Horsemanship trifft HSH
Am 17./18. Oktober 2009 fand in der Nähe Münchens das Seminar "Horsemanship trifft HSH" statt, welches ich anfänglich skeptisch jedoch dann sehr rasch euphorisch überzeugend beiwohnte.
Die Ausführungen und Arbeit von Hrn. Bernie Zimbeil kannte ich aus einigen persönlichen Zusammentreffen bei Fr. Andrea Loidl auf dem Zobelhof und bin Anhänger dieser Arbeit, wenn es um die Grundzüge der Pferdearbeit im Form der Verständigung, des Vertrauens und des Respekts gegenüber dem Pferd geht. Mehr dazu finden Sie auf der Homepage von Bernie unter http://www.pnh-parelli-instructor.com/Web-Site/Willkommen.html und Andrea Loidl unter http://www.c-n-h.com.
Fritz Stahlecker kannt ich überhaupt nicht, weder seinen Unterricht, seine Hand-Sattel-Hand (HSH) Methode noch seine Entwicklungen rund um eine moderne nach klassischen Grundsätzen aufgebaute Kandare. Wie es sich herausstellte, ist er ein hervorragender Pferdemann und Reitmeister. Seine Methode ist sensationell, ist einfühlsam und hervorragend geeignet, den jungen Pferden ohne Stress eine gewaltfreie Grundausbildung von Boden angedeien zu lassen. Seine Kandare mit den wissenschaftlichen und logischen Abhandlungen dazu (und auch seine persönlichen Erklärungen am Pferde) stellt für mich "die" Kandare dar, die weich ohne Überdruck im Maul erzeugend die sanfte Einwirkung der Hand, geritten in der 3:1 Führung, noch weicher am Pferdemaul ankommen lässt. Sie wird zentral an der Stange direkt aufgehängt und drückt die Zunge nicht zwischen Laden und Kandare ein und hat eine variable Verstellung von Ober- und Unterbaum. Weiters war ich restlos vom Unterricht von Hrn. Stahlecker mit seinem reichen Erfahrungsschatz in der feinen Pferdearbeit mit zahllosen Beispielen begeistert. Mir ist es wichtig, solche Menschen und ihr Wirken weiterzugeben bzw. darauf aufmerksam zu machen - Claus Reinprecht, 1.11.09.
Fritz Stahlecker: "Der Blindheit der Spaßgesellschaft verfallen, merken wir nicht, wie viel Gewalt wir im Umgang mit dem Pferd anwenden – ja nicht einmal mehr, wo sie beginnt. Fast alle Irrungen und Wirrungen in der Pferdeausbildung werden durch Gewaltanwendung provoziert. Der gebildete Mensch ist heute aufgerufen, gegen Erscheinungsformen der Gewalt anzugehen, wo immer er kann." (Fritz Stahlecker, seine Anliegen - siehe http://www.hsh-fritz-stahlecker.de/Philosophie.8.0.html)
Nuno Oliveira spricht zu uns
"Zahlreiche Jahre der Praxis aber auch des Nachdenkens haben mir zu der Gewißheit gebracht, daß einzig ein Vorgehen ohne ständige Kraftanwendung seitens des Reiters Pferde hervorbringt, die Gefallen an der Arbeit finden und doch gehorsam sind. Ich habe den an Dressur interessierten Reitern eine Vorstellung vom Trachten nach Leichtheit zu vermitteln versucht, jener Leichtheit, der stets die Hauptsorge der großen Ecuyers gegolten hat, welche die Reitkunst durch ihre Erfahrungen und ihre Lehre bereichert haben. Deren jeder hat in den von ihnen auf uns überkommenen Schriftwerken als erstes das Bemühen um Leichtheit und Zartheit im Einsatz der Hilfen in den Vordergrund gestellt. Leider ist dieser Begriff heutzutage ein wenig in Vergessenheit geraten..." (aus Klassische Grundsätze der Kunst Pferde auszubilden; Nuno Oliveira; 1983).
Projekt „Pferdegesundheit und Reitkultur“
Das Zentrum wurde im Jahr 2004 mit dem Ziel gegründet, pferdegerechtes Reiten interessierten Pferdebsitzern näher zu bringen. Bekannte Trainer und Spezialisten sowie Tierärzte arbeiten an einer gemeinsamen Idee: die Kommunikation mit und die Gesunderhaltung unserer Pferde!

Die Zusammenarbeit basiert auf dem Wunsch der ganzheitlichen Gesunderhaltung des Pferdes und stützt sich auf drei thematische Säulen:
1. Die Therapie der natürlichen Schiefe des Pferdes 2. Anatomisch richtiges Reiten und die feine Pferdearbeit durch und mit Methoden und Wissen der klassischen Reitkunst (der alten und neuen Meister) 3. Alternative Heilmethoden
Die Kooperation mit Tierärzten soll der ganzheitlichen Betreuung rekonvaleszenter Pferde dienen. Zusätzlich werden laufend Seminare durchgeführt, in welchen dem interessierten Pferdebesitzer und Reiter die Grundzüge der Anatomie und Biomechanik des Pferdes nähergebracht werden.
Weitere Seminarschwerpunkte sind die Anatomie in Bewegung (anatomisch richtiges Reiten), die Gymnastizierung des Pferdes sowie Harmonie und Balance zwischen Reiter und Pferd. Nicht nur die Gesundheit, sondern vor allem das Wohlbefinden des Pferdes sind uns ein Anliegen. Daneben sollen die Information und Weiterbildung des Reiters ein „pferdegerechtes Reiten“ ermöglichen.
Das Wissen der alten Meister bildet die Grundlage der Ausbildung. Das richtige Gymnastizieren unter Berücksichtigung der Statik und Biomechanik ist unverzichtbar für ein psychisch und physisch gesundes Pferd. Es gilt die Elastizität und Balance zu verbessern und die Gelenke durch eine stabil aufgebaute Muskulatur zu entlasten.
Egal ob Freizeit-, Dressur-, Western- oder Rennpferd, ein Muskelaufbau durch richtige Gymnastik ist für alle Pferde und Rassen notwendig.
Aufgrund der natürlichen Schiefe des Pferdes wird der Bewegungsapparat ungleichmäßig belastet. Wird das Pferd nicht gerade gerichtet, verstärkt man die einseitige Überlastung, Probleme wie Verwerfen im Genick, steifer Hals, hart in der Hand, Rückenprobleme, Lahmheiten, schlechte Rittigkeit und Abnützungserscheinungen sind die Folgen. Diese Zusammenhänge können veterinärmedizinisch erklärt und begründet werden.
Die alternativmedizinische Untersuchung und Behandlung der Pferde umfasst ein weites Spektrum (Traditionell chinesische Medizin, Osteopathie, Physiotherapie, Homöopathie) und dient sowohl der Vorbeugung wie der Therapie der Pferde.
Mehr Informationen erhalten Sie unter info@centrohipico.at bzw. unter 0699/14141010.
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